Energie sparen, statt teure Energie zu kaufen.....!  Nicht bei jedem energetisch sparsamen Haus ist dies nur durch  einen Neubau zu erreichen.   Mit kleinen Investitionen kann genauso Energie eingespart werden.  Für alles werden Produkte angeboten, die viel Geld einsparen  sollen. Ob und welche Einsparzeit dabei benötigt wird ist unklar.    Es gibt schon kleine Maßnahmen die eine beträchtliche Energieeinsparung mit sich bringen und die Investition  schnell amortisiert. Wichtig dabei ist, dass das gesamte Gebäude in der Betrachtung berücksichtigt wird. So  wird die Gebäudehülle als ganzes berechnet und die Anlagentechnik danach ausgelegt. Es muss im Fall einer  energetischen Sanierung nicht der große Wurf, z.B. Stand eines Passivhauses werden. Auch kleine aber  fachlich überlegte Schritte sparen bares Geld ein.  Die meist viel versprochenen Einsparungspotenziale, zum Beispiel eines Wärmedämmverbundsystems,richten sich nach einer Komplettmaßnahme und den damit erreichten idealen Voraussetzungen. Werden nun nur die  Wände gedämmt, so kann ein teil der eingesparten Wärme über die alten Fenster oder der obersten  Geschossdecke verloren gehen. So werden aus 40%, versprochener Eneregiekosteneinsparung, lediglich 30%. Daher sollte nicht einfach ohne eine entsprechende Planung los gelegt werden! Es wird dabei auf die  Einhaltung der vorher errechneten Energieeinsparungen geachtet.   Bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung spielen nicht nur die Investitionskosten und die eingesparten Energie-  kosten eine Rolle. Was sind Sanierungskosten und was sind ohne hin anfallende Instandsetzungs-  maßnahmen? Wie wird Finanziert und gibt es Förderungen? Dabei werden die Mehrkosten den Einsparungen  gegenübergestellt. Da die Steigerung der Energiepreise nicht vorhersehbar ist, darf dies bei der Berechnung  nicht berücksichtigt werden. Weil jedoch die Energiepreise kontinuierlich ansteigen,  kann davon ausgegangen  werden, dass Amortisationen noch schneller erreicht werden als errechnet.   Ebenso spielt die fachgerechte Ausführung eine große Rolle. Oft entstehen durch mangelnde Kenntnisse oder fehlerhafte Ausführungen große Schäden. Besonders  Feuchtigkeitsschäden die sogar zu Schimmel führen können. Daher sollte jeder Schritt vom Fachmann geplant,  ausgeführt und begleitet werden. Der Gebäudeenergieberater betrachtet das Gebäude unabhängig, wertet Daten aus und zeigt Möglichkeiten  auf um dies energetisch zu verbessern. Eine Energieberatung besteht aus vielen Bereichen, die alle  gleichermaßen berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören die Bauphysik, de Baukonstruktion, die  Heizungs- und Anlagentechnik sowie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.   Der Gebäudeenergieberater ist neutral in seiner Beratung, obwohl er die Interessen seiner Kunden und die  Gegebenheiten vor Ort dabei berücksichtigt. Anderseits werden die Empfehlungen nur auf Grundlage der  technischen, konstruktiven, bauphysikalischen und wirtschaftlichen Auswertungen erstellt. Damit werden ideale  und gesamtheitliche Ergebnisse erreicht. Der Gebäudeenergieberater kann dabei in folgen Aufgaben behilflich sein: Energieberatung mit Hinweisen auf Fördermöglichkeiten Erstellung von Dokumenten und Nachweisen die für die Antragsstellung von Förderungen notwendig  sind Baubegleitung, zur Kontrolle der fachgerechten Ausführung der Sanierungsarbeiten  Bestätigung der fachgerechten Durchführung zur beantragten Maßnahme  Ausstellung von Nachweisen wie beispielsweise Energieausweise