© Oliver Leonhard © Oliver Leonhard © Oliver Leonhard ´Bauanalyse Feuchtigkeitsanalyse: Wenn der Schaden unsichtbar ist …............!  Wasserschäden werden oftmals erst bemerkt, wenn Feuchtigkeit und  Nässe durch Übersättigung des Materials an der Oberfläche sichtbar  wird. Um sie gezielt bekämpfen zu können, ist eine fachliche  Feuchtigkeitsanalyse entscheidend. Mit einer Feuchtigkeitsanalyse wird die Nässe im Bodenaufbau, im  Mauerwerk sowie in der Dämmung präzise lokalisiert und die Menge der  Feuchtigkeit ermittelt. Zum Einsatz kommt diese Messtechnik zum  Beispiel bei Leitungswasserschäden oder bei der Sanierung von  Wänden, damit keine Feuchtigkeitsstelle übersehen wird. Das Ziel ist es  immer, Bauschäden durch Feuchtigkeit sowie insbesondere  Schimmelpilze im Wohnbereich zu verhindern.  Es gibt mehrere Methoden, um Feuchtigkeit zu messen und zu orten.  Auch hier kann die Thermografie behilflich sein, da feuchte Stelle eine  andere Temperatur aufweisen als trockene. Mit einer  Temperaturmessung ist dies ebenfalls möglich. Weiterhin ist die  Feuchtigkeitsmessung auf Grundlage einer Widerstandsmessung oder  der CM-Messung (Calciumcarbid-Methode) durchführbar.  Sollte bereits Schimmel entstanden sein, so ist je nach Größe, mit einem hohen Beseitigungsaufwand zu rechnen. Neben dem Gesundheitsrisiko,  ist eine weitere Verbreitung zu verhindern. Die bereits belasteten  Materialien sind dabei großzügig zu entfernen. Zudem sind  Vorkehrungen gegen einen neuen Befall zu treffen.  Werden Maßnahmen nur unvollständig oder gar nicht getroffen, so  können, erneute oder größere Schäden die Folge sein.