Lüftungskonzept Wenn ein großer Teil der Gebäudehülle energetisch saniert oder mehr als 1/3 der Fenster austauscht wurde, ist  eine Berechnung, das sogenannte Lüftungskonzept notwendig. Mit der Berechnung wird überprüft, ob mit  normaler Fensterlüftung ein benötigter Luftaustausch erreicht wird. Sollte diese nicht mehr ausreichen, so  müssen entsprechende lüftungstechnische Maßnahmen getroffen werden, um eventuelle Feuchtigkeits- und  Schimmelschäden zu vermeiden. Dies muss nicht unbedingt mit einer aufwendigen Lüftungsanlage entgegen  gewirkt werden, je nach dem wie hoch der fehlende Luftaustausch ist, könnte zum Beispiel ein Fenster mit  Permanentlüftung ausreichen. Ob dies ausreichen würde richtet sich dabei nach der energetischen Qualität des  Gebäudes. Werden mehr als 1/3 der Fenster eines Einfamilienhauses oder  je Wohneinheit eines Mehrfamilienhauses ausgetauscht und  fachlich richtig eingebaut, also mit entsprechender Dampfsperre,  so ist wegen der daraus entstehenden Luftdichtigkeit, ein  Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 laut § 6 Abs.2 EnEV  vorgeschrieben. Damit wird überprüft, ob mit einer manuellen Fensterlüftung ein  ausreichender Luftaustausch sicher gestellt ist, oder eine  Lüftungsanlage erforderlich wird. Mit dem Luftvolumen und dem gegebenen Luftaustausch, wird die  erforderliche Luftwechselrate ermittelt. Eine Lüftungsanlage kann dazu zentral für ein ganzes Haus, dezentral  für einzelne Bereiche und sogar mit einer Wärmerückgewinnung eingesetzt werden.